Warum echte Führung immer mit Begegnung beginnt

Präsidentin des Business Club am See Zug: Warum Netzwerke für mich Beziehung sind und Führung aus Leidenschaft entsteht

Es gibt Entwicklungen, die plant man nicht.
Sie entstehen aus Begegnungen, Entscheidungen und Momenten, in denen sich ein Weg fast von selbst formt.

Meine Wahl zur Präsidentin des Business Club am See Zug gehört genau in diese Kategorie.

Sie ist weniger das Resultat eines strategischen Ziels als vielmehr die Konsequenz eines inneren Antriebs, der mich seit vielen Jahren begleitet: meine Leidenschaft für Menschen, für Verbindung und für Räume, in denen Entwicklung möglich wird.

Mein Einstieg: irgendwo zwischen Zoom-Kacheln und Bauchgefühl

2021 bin ich dem Business Club am See Zug beigetreten.
Mitten in der Corona-Zeit.

Das bedeutete: kein persönliches Kennenlernen, kein spontaner Austausch beim Apéro, keine Gespräche zwischen Tür und Angel. Stattdessen sass ich in meinem Büro und blickte auf einen Bildschirm voller Zoom-Kacheln, in denen Gesichter auftauchten, wieder verschwanden oder nur ein Mikrofon-Symbol sichtbar war.

Digitale Begegnungen sind nicht meine bevorzugte Art, Menschen kennenzulernen. Ich arbeite gern mit Atmosphäre, mit Raumenergie und mit Zwischentönen, die meist erst im direkten Kontakt entstehen.

Und trotzdem spürte ich, dass mich dieses Netzwerk anzog.

Die damalige Vizepräsidentin hatte mich ermutigt, beizutreten. Ich war zu diesem Zeitpunkt eine von zwei Frauen im Club. Eigentlich wollte ich mir die Entscheidung offenhalten, bis ich die Menschen persönlich erleben konnte. Diese Möglichkeit gab es nicht.

Also entschied ich mich trotzdem für den Beitritt – ich wollte nicht länger warten und habe den Schritt des Beitritts gewagt. Mein Gedanke war damals erstaunlich einfach:

„Ich habe mein Geld schon schlechter investiert. Wer nichts wagt, gewinnt nichts.“

Die Mitglieder lernte ich erst Monate später persönlich kennen. Rückblickend war genau dieser Einstieg für mich prägend.

Wenn Engagement keine Strategie ist, sondern Persönlichkeit

Schon in den ersten Monaten wurde mir klar, dass reines Beobachten nicht meinem Naturell entspricht.

Ich brachte Ideen ein.
Ich stellte Fragen.
Ich beteiligte mich aktiv an Diskussionen.

So arbeite am liebsten – auch als Coach und Mentorin. Ich gestalte gern, verbinde Menschen miteinander und übernehme Verantwortung, wenn sich Möglichkeiten zeigen.

Mit der Zeit wurde meine Rolle im Club intensiver. Als ein Vorstandswechsel anstand, übernahm ich das Vizepräsidium. Für mich fühlte sich das nicht wie ein „Karriereschritt“ an, sondern wie eine logische Weiterentwicklung.

Netzwerke entstehen dort, wo Sinn spürbar wird

Was mich am Business Club von Anfang an faszinierte, waren weniger Branchen oder Geschäftsmodelle. Mich interessieren Menschen.

Was treibt jemanden an?
Welche Geschichte steckt hinter einem Unternehmen?
Wo steht jemand gerade im Leben oder im Business?

Diese Fragen prägen meine Arbeit als Coach und Mentorin und sie prägen mein Verständnis von Netzwerken.

Für mich beginnt Netzwerken dort, wo echtes Interesse entsteht. Wo Gespräche über Zahlen hinausgehen. Wo Menschen sich zeigen dürfen.

Meine Leidenschaft liegt darin, Menschen miteinander zu verbinden, Räume für Wachstum zu öffnen und Begegnungen zu ermöglichen, von denen alle profitieren.

Ich bin überzeugt: Leidenschaft im Business ist kein kurzfristiger Motivationsimpuls. Sie ist eine innere Ausrichtung. Sie entsteht dort, wo Menschen verstehen, warum sie tun, was sie tun.

Dieser Gedanke erinnert stark an den Golden Circle von Simon Sinek. Menschen folgen selten dem, was jemand tut, sie folgen dem Warum dahinter. Sobald dieses Warum sichtbar wird, entsteht Vertrauen. Und Vertrauen bildet die Grundlage jeder echten Verbindung.

Wenn Vertrauen zur Verantwortung wird

Nach zwanzig Jahren kündigte der Präsident Benno Emmenegger seinen Rücktritt an. Er sprach offen darüber, dass der Club eine Weiterentwicklung braucht.

Als Benno mir zutraute, das Präsidium zu übernehmen, war mein erster Impuls grosse Dankbarkeit. Kurz darauf folgte die klare Erkenntnis, dass Vertrauen immer Verantwortung mit sich bringt.

Für mich bedeutet Führung, Gemeinschaft weiterzuentwickeln und Orientierung zu geben. Leidenschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie schafft Energie, die verbindet und Bewegung ermöglicht. Ich stellte mich zur Wahl und wurde am 13. Januar 2026 zur Präsidentin gewählt.

Ein Netzwerk im Wandel und eine grosse Chance

Der Business Club am See Zug ist heute kleiner als noch vor einigen Jahren. Diese Entwicklung sprechen wir offen an.

Ich sehe darin grosses Potenzial. Kleinere Strukturen ermöglichen intensivere Begegnungen und bewusstere Zusammenarbeit. Vertrauen wächst durch gemeinsame Erfahrungen, durch Zeit und durch Verlässlichkeit.

Aktuell bin ich die einzige Frau im Club. Diese Tatsache nehme ich wahr, ohne sie zu bewerten. Entscheidend ist für mich die Qualität der Zusammenarbeit und die gemeinsame Haltung im Netzwerk.

Wir suchen bewusst Menschen, die langfristig Teil einer Gemeinschaft sein möchten. Beziehungen brauchen Zeit, um zu wachsen. Genau darin liegt ihre Stärke.

Wir suchen Gärtner:innen, nicht Jäger:innen!

Wenn du uns und unsere Arbeit kennenlernen möchtest, findest du weitere Informationen hier:
👉 https://www.business-am-see-zug.ch/
👉 https://www.business-am-see-zug.ch/kennenlernen

Neue Impulse und lebendige Formate

Der Club wird heute von einem engagierten Vorstand getragen und von Mitgliedern, die ihre Expertise aktiv einbringen. Drei Kommissionen gestalten aktuell die Weiterentwicklung:

  • Kommunikation
  • Formate
  • Netzwerk & Mitglieder

Unsere Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten KMU-Strukturen: vom Einzelunternehmen bis zu Betrieben mit rund 150 Mitarbeitenden. Gerade diese Vielfalt macht den Austausch besonders wertvoll.

Parallel entwickeln wir neue Veranstaltungsformate:

  • Ein Stammtisch für offenen Austausch
  • Eine Fuck-up-Night, die Lernen aus Fehlern sichtbar macht
  • Halbtagesveranstaltungen mit Speakern zu unternehmerisch relevanten Themen

Unser Anspruch ist es, Begegnungen mit Substanz zu schaffen und Platz für Gespräche zumachen,  die Perspektiven erweitern können.

Wahl zur Präsidentin

Mein Verständnis von Führung

Als Präsidentin arbeite ich aktuell mit 28 Männern im Club zusammen. Für mich steht dabei nicht die Zusammensetzung der Gruppe im Vordergrund, sondern die Qualität der Zusammenarbeit.

Ich verstehe Führung als Aufgabe, Menschen zu verbinden, Orientierung zu geben und Verantwortung gemeinsam zu tragen. Gute Führung stärkt vorhandene Stärken und schafft Raum für Entwicklung.

Leidenschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Glaubwürdigkeit entsteht immer dann, wenn Werte, Denken und Handeln übereinstimmen. Menschen spüren sehr genau, ob jemand für eine Sache einsteht oder lediglich eine Rolle erfüllt.

Leidenschaft wirkt in Teams wie ein Verstärker. Sie schafft Zugehörigkeit, macht Sinn erlebbar und eröffnet Entwicklungsmöglichkeiten.

Ein Blick nach vorne

Die Aufgabe als Präsidentin erfüllt mich mit grosser Freude und gleichzeitig mit grossem Respekt vor der Verantwortung, die damit verbunden ist.

Ich bin überzeugt, dass echte Netzwerke in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Gerade in einer Welt, die sich schnell verändert, wächst das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Vertrauen und ehrlichem Austausch.

Der Business Club am See Zug bietet genau diesen Raum.
Einen Ort, an dem Begegnung, Entwicklung und Zusammenarbeit wachsen dürfen.

Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiterzugehen.

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Warum echte Führung immer mit Begegnung beginnt

Präsidentin des Business Club am See Zug: Warum Netzwerke für mich Beziehung sind und Führung aus Leidenschaft entsteht

Es gibt Entwicklungen, die plant man nicht.
Sie entstehen aus Begegnungen, Entscheidungen und Momenten, in denen sich ein Weg fast von selbst formt.

Meine Wahl zur Präsidentin des Business Club am See Zug gehört genau in diese Kategorie.

Sie ist weniger das Resultat eines strategischen Ziels als vielmehr die Konsequenz eines inneren Antriebs, der mich seit vielen Jahren begleitet: meine Leidenschaft für Menschen, für Verbindung und für Räume, in denen Entwicklung möglich wird.

Mein Einstieg: irgendwo zwischen Zoom-Kacheln und Bauchgefühl

2021 bin ich dem Business Club am See Zug beigetreten.
Mitten in der Corona-Zeit.

Das bedeutete: kein persönliches Kennenlernen, kein spontaner Austausch beim Apéro, keine Gespräche zwischen Tür und Angel. Stattdessen sass ich in meinem Büro und blickte auf einen Bildschirm voller Zoom-Kacheln, in denen Gesichter auftauchten, wieder verschwanden oder nur ein Mikrofon-Symbol sichtbar war.

Digitale Begegnungen sind nicht meine bevorzugte Art, Menschen kennenzulernen. Ich arbeite gern mit Atmosphäre, mit Raumenergie und mit Zwischentönen, die meist erst im direkten Kontakt entstehen.

Und trotzdem spürte ich, dass mich dieses Netzwerk anzog.

Die damalige Vizepräsidentin hatte mich ermutigt, beizutreten. Ich war zu diesem Zeitpunkt eine von zwei Frauen im Club. Eigentlich wollte ich mir die Entscheidung offenhalten, bis ich die Menschen persönlich erleben konnte. Diese Möglichkeit gab es nicht.

Also entschied ich mich trotzdem für den Beitritt – ich wollte nicht länger warten und habe den Schritt des Beitritts gewagt. Mein Gedanke war damals erstaunlich einfach:

„Ich habe mein Geld schon schlechter investiert. Wer nichts wagt, gewinnt nichts.“

Die Mitglieder lernte ich erst Monate später persönlich kennen. Rückblickend war genau dieser Einstieg für mich prägend.

Wenn Engagement keine Strategie ist, sondern Persönlichkeit

Schon in den ersten Monaten wurde mir klar, dass reines Beobachten nicht meinem Naturell entspricht.

Ich brachte Ideen ein.
Ich stellte Fragen.
Ich beteiligte mich aktiv an Diskussionen.

So arbeite am liebsten – auch als Coach und Mentorin. Ich gestalte gern, verbinde Menschen miteinander und übernehme Verantwortung, wenn sich Möglichkeiten zeigen.

Mit der Zeit wurde meine Rolle im Club intensiver. Als ein Vorstandswechsel anstand, übernahm ich das Vizepräsidium. Für mich fühlte sich das nicht wie ein „Karriereschritt“ an, sondern wie eine logische Weiterentwicklung.

Netzwerke entstehen dort, wo Sinn spürbar wird

Was mich am Business Club von Anfang an faszinierte, waren weniger Branchen oder Geschäftsmodelle. Mich interessieren Menschen.

Was treibt jemanden an?
Welche Geschichte steckt hinter einem Unternehmen?
Wo steht jemand gerade im Leben oder im Business?

Diese Fragen prägen meine Arbeit als Coach und Mentorin und sie prägen mein Verständnis von Netzwerken.

Für mich beginnt Netzwerken dort, wo echtes Interesse entsteht. Wo Gespräche über Zahlen hinausgehen. Wo Menschen sich zeigen dürfen.

Meine Leidenschaft liegt darin, Menschen miteinander zu verbinden, Räume für Wachstum zu öffnen und Begegnungen zu ermöglichen, von denen alle profitieren.

Ich bin überzeugt: Leidenschaft im Business ist kein kurzfristiger Motivationsimpuls. Sie ist eine innere Ausrichtung. Sie entsteht dort, wo Menschen verstehen, warum sie tun, was sie tun.

Dieser Gedanke erinnert stark an den Golden Circle von Simon Sinek. Menschen folgen selten dem, was jemand tut, sie folgen dem Warum dahinter. Sobald dieses Warum sichtbar wird, entsteht Vertrauen. Und Vertrauen bildet die Grundlage jeder echten Verbindung.

Wenn Vertrauen zur Verantwortung wird

Nach zwanzig Jahren kündigte der Präsident Benno Emmenegger seinen Rücktritt an. Er sprach offen darüber, dass der Club eine Weiterentwicklung braucht.

Als Benno mir zutraute, das Präsidium zu übernehmen, war mein erster Impuls grosse Dankbarkeit. Kurz darauf folgte die klare Erkenntnis, dass Vertrauen immer Verantwortung mit sich bringt.

Für mich bedeutet Führung, Gemeinschaft weiterzuentwickeln und Orientierung zu geben. Leidenschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie schafft Energie, die verbindet und Bewegung ermöglicht. Ich stellte mich zur Wahl und wurde am 13. Januar 2026 zur Präsidentin gewählt.

Ein Netzwerk im Wandel und eine grosse Chance

Der Business Club am See Zug ist heute kleiner als noch vor einigen Jahren. Diese Entwicklung sprechen wir offen an.

Ich sehe darin grosses Potenzial. Kleinere Strukturen ermöglichen intensivere Begegnungen und bewusstere Zusammenarbeit. Vertrauen wächst durch gemeinsame Erfahrungen, durch Zeit und durch Verlässlichkeit.

Aktuell bin ich die einzige Frau im Club. Diese Tatsache nehme ich wahr, ohne sie zu bewerten. Entscheidend ist für mich die Qualität der Zusammenarbeit und die gemeinsame Haltung im Netzwerk.

Wir suchen bewusst Menschen, die langfristig Teil einer Gemeinschaft sein möchten. Beziehungen brauchen Zeit, um zu wachsen. Genau darin liegt ihre Stärke.

Wir suchen Gärtner:innen, nicht Jäger:innen!

Wenn du uns und unsere Arbeit kennenlernen möchtest, findest du weitere Informationen hier:
👉 https://www.business-am-see-zug.ch/
👉 https://www.business-am-see-zug.ch/kennenlernen

Neue Impulse und lebendige Formate

Der Club wird heute von einem engagierten Vorstand getragen und von Mitgliedern, die ihre Expertise aktiv einbringen. Drei Kommissionen gestalten aktuell die Weiterentwicklung:

  • Kommunikation
  • Formate
  • Netzwerk & Mitglieder

Unsere Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten KMU-Strukturen: vom Einzelunternehmen bis zu Betrieben mit rund 150 Mitarbeitenden. Gerade diese Vielfalt macht den Austausch besonders wertvoll.

Parallel entwickeln wir neue Veranstaltungsformate:

  • Ein Stammtisch für offenen Austausch
  • Eine Fuck-up-Night, die Lernen aus Fehlern sichtbar macht
  • Halbtagesveranstaltungen mit Speakern zu unternehmerisch relevanten Themen

Unser Anspruch ist es, Begegnungen mit Substanz zu schaffen und Platz für Gespräche zumachen,  die Perspektiven erweitern können.

Wahl zur Präsidentin

Mein Verständnis von Führung

Als Präsidentin arbeite ich aktuell mit 28 Männern im Club zusammen. Für mich steht dabei nicht die Zusammensetzung der Gruppe im Vordergrund, sondern die Qualität der Zusammenarbeit.

Ich verstehe Führung als Aufgabe, Menschen zu verbinden, Orientierung zu geben und Verantwortung gemeinsam zu tragen. Gute Führung stärkt vorhandene Stärken und schafft Raum für Entwicklung.

Leidenschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Glaubwürdigkeit entsteht immer dann, wenn Werte, Denken und Handeln übereinstimmen. Menschen spüren sehr genau, ob jemand für eine Sache einsteht oder lediglich eine Rolle erfüllt.

Leidenschaft wirkt in Teams wie ein Verstärker. Sie schafft Zugehörigkeit, macht Sinn erlebbar und eröffnet Entwicklungsmöglichkeiten.

Ein Blick nach vorne

Die Aufgabe als Präsidentin erfüllt mich mit grosser Freude und gleichzeitig mit grossem Respekt vor der Verantwortung, die damit verbunden ist.

Ich bin überzeugt, dass echte Netzwerke in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Gerade in einer Welt, die sich schnell verändert, wächst das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Vertrauen und ehrlichem Austausch.

Der Business Club am See Zug bietet genau diesen Raum.
Einen Ort, an dem Begegnung, Entwicklung und Zusammenarbeit wachsen dürfen.

Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiterzugehen.

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